Der Jagdfasan

Der Fasan (Phasianus colchicus) bewohnt Ackerland und Wiesen mit Gebüschen und Feldgehölzen, welche ihm Deckung bieten. Der Vogel ist ganzjährig zu sehen und brütet von April bis September. Der bis zu 90cm große Vogel (Spannweite 70-90cm) wurde wahrscheinlich bereits zur Römerzeit in Europa zu Jagdzwecken eingebürgert. Seine eigentliche Heimat liegt in Asien.

Männlicher Jagdfasan (Zell an der Pram, Oktober 2023)

Noch heute werden von der Jägerschaft tausende gezüchtete Vögel zur Bestandsunterstützung ausgesetzt, da sich die Art in Mitteleuropa nicht alleine erhalten kann. Die Bestandsdichte ist auch stark von Fütterungsmaßnahmen abhängig.

Weiblicher Fasan (Riedau, Mai 2023)

Aufgrund der häufigen Freisetzungen von Zuchtvögeln sind bei uns diverse Unterarten zu finden. Einige Beispiele dazu sind in den Bildern unten zu sehen.

Männliche Fasane, der Typ „torquatus“ ist am weissen Halsring erkennbar (Bild links), ohne Ring vom Typ „colchicus“ (Bild rechts)

Diverse Fasanhennen, dunkle Morphe vom Typ „tenebrosus

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