Der Kiebitz

Der Kiebitz (Vanellus vanellus) ist ein Kulturfolger und brütet bei uns meist auf landwirtschaftlichen Nutzflächen. Die Brutzeit des Kurzstreckenziehers erstreckt sich dabei von März bis August.

Obwohl der Bestand in Oberösterreich mit ca. 2.000-3.000 Brutpaaren noch relativ hoch ist, gilt die Art dennoch als bedroht. Als Bodenbrüter ist er durch den intensiven Maschineneinsatz und das immer frühere Mähen von Wiesen gefährdet. Dies gilt besonders für die noch flugunfähigen Nestflüchtlinge (siehe Bilder unten).

Außerhalb der Brutzeit ist der bis zu 31cm (Spannweite 67-72cm) große Vogel oft in größeren Trupps auf Wiesen und abgeernteten Feldern zu beobachten. Sehr viele der heimischen Exemplare sammeln sich dann auch am Unteren Inn.

Die Vogelart hat ein auffälliges schwarz-weißes Gefieder, welches aus der Nähe betrachtet in einem grünen und violetten Metallglanz erscheint. Die langen, dünnen Kopffedern sorgen zusätzlich für ein einzigartiges Erscheinungsbild.

Kiebitze sind spektakuläre Flugkünstler. Das Männchen fliegt beim Balzflug viele Wendungen, gemischt mit Sturzflügen, bei denen es auch lautstark schreit.

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